Rund

Das Besondere dieses Mal – wir arbeiteten mit sehr vielen Lagen – einige tarierten wirklich die Grenzen der Verhältnissmäßigkeiten (in diesem Fall Größe der Schablonenhohlform in Beziehung zu Anzahl der Lagen bzw. Grammzahl) bis zum Äußersten aus –

So entstanden nach ausdauernden Lege -, Filz- und Formarbeiten unglaublich stabile Gefäße.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr auch mich dieses einfache Rund packen kann – im Vorfeld des Kurses habe auch ich  ein bisschen gespielt

ich hege schon runde Gedanken fürs nächste Programm….ich gehe dann grade mal weiter spielen…..

 

 

Waldkind

Seide, Garne, handgefärbte Chubut in Erdtönen für einen Waldkindschal –

den passenden Koffer hätte ich auch schon vom Flohmarkt getragen

doch ich glaube, Waldkinder reisen mit leichtem Gepäck…..

Der Schneck

Zwei Kursabende in Schneckenlaune – und was geschah zum krönenden Fotoabschluss?

Eine der Kursteilnehmerin hatte mich mit einem ihrer frischen Kopfsalate aus dem eigenen Gewächshaus bedacht – den ich als Fotokulisse für das Gruppenbild unschlagbar fand. Aber was fand sich da noch zwischen den saftigen grünen Blättern?

ungeplant Augentrosts next Topmodell – mehr als unschlagbar…

nach dem Shooting natürlich adäquat gerettet und in die Löwenzahnwiese am Haus gesetzt –

was für ein Schlußkracher für zwei verspielte Abende – genug Inspiration für das nächste Handpuppenspiel mit Schneck

Schlagendes Argument

für den Frühling…..!

Wandlung

!?

schon viel besser so…..?! eigentlich schon komplett zu erkennen

noch ein bisschen Haut in kräftigem Wunschgrün drauf

und schon kann die Wanderung zu einem kleinen Chamäleon-Liebhaber angetreten werden

Tatsächlich fiel auch mir der Abschied gar nicht so leicht wie sonst…

…bon voyage, du wandelnder Wanderer!

Jedem das Seine

Wie? Schon wieder so einer – bei uns am Teich? Die kenne ich doch….die habe ich schon mal gesehen…zwar immer nur kurz im Vorbeiknutschen….

Wie? Der kommt nicht alleine? Die kommen NIE alleine – soweit ich das bis jetzt beobachten konnte….

Und immer haben die was zum flüstern, gewispern, gekrispern, gekruseln, gewuseln…..und das in einer unheimlich unheimlichen Innigkeit und Ruhe…..

Und während der Froschichor dann doch anheimelnd lautstark zu sinfonieren beginnt

tun die Nasenküsser, was ihre Bestimmung ist –

und lassen sich kein bisschen stören – von dem Gequake, Gerunkel und Gebunkel.

Jedem das Seine….

Kleine Welt

In den letzten Wochen ist die Natur erwacht – und nun im April, wo das Wetter macht was es – bekanntlich- will regt sich auch in der Werkstatt immer mehr .Viele Kurse, viele Ergebnisse, die noch im Fotoarchiv warten – aber auch Zeit, einzukehren – Ideen reifen zu lassen, zu spielen….so fühle ich mich auch gerade wie eine Zwiebel, deren Keim durch viele Häute brechen muss, um das Sonnenlicht endlich wieder zu sehen – und es dabei um so mehr zu geniessen!

Bepackt mit vielen Ideen im Körbchen (zugegeben: es waren einige Kisten….) startete ich am 1. April in die Landvolkshochschule Niederalteich zum Filztag der „Kleinen Welt“.

12 Teilnehmerinnen schauten am Ende des Tages auf eine bunte Gemeinschaft kleiner Wesen.

Vervollständigt mit einigen nassgefilzten Details wie Körbchen, Blütenhüten oder Blättern schwang sich die luftige Gesellschaft abends in der lauen Frühlingsluft nach Hause  –  so wie ich.

alle wieder ein Stück gewachsen – dem Sommer entgegen…..

Allerlei Getier

Verrückte Hühner aller Couleur

und verlockende Schäfchen mit Fellchen aus gotländischem Pelzschaf, Mohair, Alpaka, Bergschaf, Spelsau….

verließen in Herden die Werkstatträume – fest gewalkt und gut durchgeschleudert…!

Da können die Gartenwichtl nur freundlich hinterher winken – schnell noch zwei aufs Bild gebannt,

denn der grüne Wiesenwichtl ist schon wieder weiter gewandert….am 30.5. sind noch ein paar Plätze im Kurs frei – wer noch einen Schäfchenhirten oder einen Huhnbewacher oder einfach nur einen fröhlichen bunten Gesellen filzen möchte.

little italy

Was bleibt von einem sonnigen fröhlichen Italienurlaub, wenn das Wetter so unitalienisch wie heute ist? Meist nur die weiche Erinnerung und das ein oder andere Souvenir….und wenn sich dieses ob vieler getragener Stunden nach einiger Zeit nicht in Wohlgefallen sondern seine Einzelteile auflöst – Trauer…so erging es zumindest meiner Freundin, deren Lieblingsoberteil ganz oben in der „bring-ich-mal-zum-Container-Tüte“ lag, ich es da entdeckte und die Tüte an mich nahm. Mit der Zusage, dieses und andere Teile sentimentalitätenlos zu entsorgen machte ich mich auf den Weg …. – in die Werkstatt.

so ein kleines bisschen dolce vita – das musste einfach sein.

Also wanderten nach ein bisschen Schnipselei die 2 verschiedenen Baumwollspitzen der Bluse zusammen mit Chiffon und einer dunkelrot-braun Handfärbung Falklandwolle auf den Tisch und nach und nach in ein Schnick-Schnack-Täschchen – kann man doch immer brauchen, oder?

Ausgekleidet mit viel ungefärbter Tussaseide, die sich auch auf der Blüte vorne wiederfindet, bestickt mit passendem Kelimgarn  präsentiert sich die Bluse nun ganz von ihrer romantischen Seite

und kann auch bei Märzregenwetter adäquat ausgeführt werden – evtl. bestückt mit einer Sonnenbrille und einer 50ger Sonnenmilch.

Man kann ja nie wissen….ciao bella!

 

Winterloch

Fünf Frauen – fünf Winterlochgitterschals…

und: wie so oft lohnt es sich, viel Aufmerksamkeit und Geduld in die Ausarbeitung der kleinen Kleinigkeiten zu stecken –

alle Mühen wert!