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Filzkurs Herbsthexerei

Und hier ist er nun: der 1.Termin der neuen Kursreihe

Am Dienstag, den 20.9. von 19.00- 22.00 wird es in der Filzwerkstatt Augentrost etwas Herbstzauberei geben

Entstehen wird eine kleine Herbsthexe – eine Figur mit Beinen. Die Teilnahmegebühr beträgt 32,-€ inkl. aller Materialien.

Zur Auswahl stehen dir die verschiedensten, teils handgefärbten Wollen und andere Fasern für Kleider, Haut und Haare – meine leuchtend orangefarbene Kürbishexe ist nur ein Vorschlag, deine Figur kann ganz anders aussehen! Zudem bringe ich Hölzer, Wurzeln und weitere Naturmaterialien mit – natürlich gerne auch zum Besenbau. Das alles, zudem ein Arbeitsblatt als Gedankenstütze für deine nächsten Figuren und ein komplett eingerichteter Arbeitsplatz inkl. gemütlichem Tee und Filznadel steht für dich bereit – weitere Nadeln bringst du mit oder kannst sie im Kurs erwerben.

Die Figur wird komplett trocken mithilfe von Wickeltechnik und Filznadel gebaut. Gerne zeige ich, wie der lustige Hexenhut und die dazu passenden Schuhe entstehen – und vielleicht gehören ja auch die kleinen Kürbisse für dich mit dazu?

Die Figur kann sitzen, mit Unterstützung stehen oder auch an einem Faden gehängt am Fenster tanzen, sie kann jung oder alt, bunt oder naturfarben gestaltet werden.

Ich freue mich schon auf eine vielfältige Herbsthexereirunde – Anmeldungen sind per Mail an info@augentrost.info ab sofort möglich. Du erfährst im Anschluß von mir, ob es noch ein freies Plätzchen gibt und erhältst die Anmeldebestätigung mit allen Infos und den Daten zur Bezahlung. Nach deiner Überweisung ist dein Platz dann fest für dich gebucht.

Fürs Protokoll: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Alle Kurse können ab 4 Personen auch zu einem anderen Zeitpunkt in meiner Werkstatt gebucht werden.

Klassiker

Ein kleiner Beitrag zum klassischen Gitterschal. Immer wieder wird ein solcher bei mir bestellt, ist er doch sowohl weich und leicht als auch wärmend und anschmiegsam, passt zum kleinen Schwarzen wie zur Jeans und sieht sowohl bunt kombiniert als auch Ton in Ton immer irgendwie besonders aus.

Leider fiel auch der Kurstag zu diesem Thema im vergangenen Jahr flach – einer von vielen geplanten und auch gut gebuchten. Denn gerade dieser Klassiker bietet soviele Möglichkeiten der Variation, das man gar nicht glauben mag, wieviel Spaß es bringt, sich mit Gittern, Ranken, Geweben und Co zu beschäftigen.

Dazu gern mehr an einem zukünftigen Kurs – heute nur dieser kleine simple Tipp:

Das Finish

– ist der Schal auf das Fertigmaß geschrumpft sehen die Enden der verschiedensten Stränge etwas verfuzzelt, haarig und positiv gesprochen sehr organisch aus.

Ein paar Millimeter kappen macht einen sehr großen optischen Unterschied. Damit meine ich nicht unbedingt, alle Fransen mit dem Millimetermaß gleichmäßig einzukürzen ( auch das geht natürlich). Ich trenne mich jeweils tatsächlich nur von den letzten Millimetern einer jeden Franse, bevor ich das Stück auswasche und schleudere. Das Ergebnis wirkt um so vieles aufgeräumter, stabiler und fertiger ( wenn ich den nicht vorhandenen Komparativ bemühen darf…)

Durch Ziehen oder Dämpfen bekommt ihr es noch glatter und geradliniger – was ich meist nicht beabsichtige. Einen feinen Rand mit geschlossenen Enden jedoch schon.

Also ruhig mal zum Schluß hin die Schere zur Hand nehmen – ein“ich-laß-das-jetzt-so“ hat im kreativen Prozess durchaus seine Berechtigung – schöner wird es manchmal, wenn man noch mal Zeit investiert und Hand anlegt.

Und so verließ dann auch dieser rote Halsschmuck erst nach dieser letzten Behandlung die Werkstatt Richtung Geburtstagstisch – viele unsichtbare Handgriffe später – so wie es im guten Handwerk nun mal ist.