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Wichtelglück

Ich habe eine schöne Art gefunden, Handfilz mit einem bestickten Trikotköpfchen stabil und ansprechend zu verbinden. Gerade für kleine Hände sind diese Wichtel gedacht – zum Puppenspiel oder zum Dekorieren auf dem Jahreszeitentisch.

Das Besticken macht mir gerade besonderen Spaß – wenn ich es auch bewusst schlicht halte.

Das Herstellen der Köpfchen katapultierte mich im Herzen um viele Jahre zurück – zur Zeit im Waldorfkindergarten.

Und so entstanden immer mehr verschiedene Köpfchen – und die nächste Möglichkeit der Verarbeitung war bald erinnert.

Auch diese Fingerpüppchen können den Jahreszeitentisch beleben, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind.

Von einer guten Freundin bekam ich vor vielen Monaten ein wunderbares Körbchen geflochten.

Mit Dach und Türe wurde es zum kleinen Wiesenhäuschen

So können sich die Elfchen am Ende eines langen Tages einkuscheln und es ist Ruh am Tisch

Bis das Spiel am nächsten Morgen weitergehen kann….

Wachgeküsst

Was bleibt zu sagen? Die Tage werden länger, die Vögel werden lauter, die Luft wird wärmer – die Natur ist wach geküsst….

kleine welt

vergiss-mein-nicht2

vom februarwinde noch etwas zerzaust – zugegeben…aber die vergiss-mein-nicht blühen schon, zumindest hier auf meinem wollwickeltisch.

vergiss-mein-nicht

die kleinen wollwickeleien sind manchesmal wie balsam – schlicht und einfach.

frühlingsmädchen1

ein griff in die bunte kiste – und schon entstehen aus bergschaf, steinschaf und allen möglichen merinowollresten kleine mesdames

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manche nennen sie „blumenkinder oder elfen  – wie auch immer: mir ist nur wichtig, dass es keine „zwölfen“ sind. also halte ich mich klein und fein.

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und wird ein erdbeerchen mit ringelsocken gewünscht – voilà. wer sagt denn, dass elfen immer barfuß gehen….

stiller duft

immer wieder ein kleines wunder sind die lange im verborgenen wachsenden walderdbeerfleckchen – doch irgendwann kommt der sonnentag, an dem kleine warme duftwolken durchs grün hinaufwehen und die pracht sich entdeckbar macht.

mit viel sitzweil und fingerspitzengefühl kommt man in den genuß einer wahrlich königlichen mahlzeit – und mit viel glück und offenen augen findet man vielleicht in der blauen stunde, wenn der tag geht und die nacht kommt, wenn die erdbeerchen noch röter leuchten als am tag kleine spuren zwischen den erdbeerbäumchen

eingehüllt vom duft der roten laternchen und sanft in seiner weidenholzwiege geschaukelt schläft es – sei ganz still, dann wird es nicht aufwachen sondern weiterträumen von wiesen, schützenden blättern, wurzelgewisper und schmetterlingsgeflüster –  träume doch mit.