Wilde Möhren

Auf der Suche

nach der Wildesten aller Möhren

In jeder meiner stabil nadelgefilzten Figuren steckt immer ein Teil handgearbeitete Pflanzenfärbung – hier Eukalyptusrinde aus der Bretagne als Hautfarbe. Gefärbt auf Bergschaf und kombiniert mit  verschiedenen Schurschätzen aus der Region entstehen immer wieder kleine Wesen – ganz in Liebe zu der uns umgebenden Natur.

Schaukelt gut durch Sommer

Nunofilzexperimente

Im letzten offene Werkstattkurs im Kursjahr 2023/24 tauchten wir ein ins Experimentierfeld Nunofilz. Aus einem bunten Haufen feiner und feinster Stöffchen und feiner Wolle entstanden kleine aber ebenso feine Täschchen.

Nach Gusto kombiniert, sorgfältig gelegt, vorsichtig angefilzt und dann bis zur berechneten Endgröße geschrumpft – so hält auch ein kleines Täschchen aus Seidenstoffen mit einigen Gramm Wolle verbunden Handy und Geldbeutel am richtigen Platz.

Farb- und Materialzusammenspiel entfalteten schnell ihren ganz eigenen Reiz, Gewebestrukturen verschwammen und traten als ganz neuer Stoff im Filzvorgang wieder hervor. Nunofilzexperiment geglückt würde ich da mal sagen…

So wird es auch im nächsten Jahr einen Abend zum Thema Nunofilzexperiment geben – gedacht für alle Beginnerinnen, die sich einfuchsen wollen, wie das nun funktioniert, das Verbinden von Wolle und Stoff. Aber auch Geübte werden sich – sprichwörtlich oder auch real- in Farben und Texturen fallen lassen und etwas Kleines unter ihren Händen entstehen lassen können. Ich freue mich schon darauf.

Rosenliebchen

Eigentlich sollte dieser Kopf nur eine Studie zu einer Kursidee werden. Sich selbst in einer Technik zu üben, neue Ansätze auszuprobieren und dann hier etwas zu zeigen ist die eine Sache. Das bedeutet oft viele, viele Arbeitsstunden behind the scene, viel gut Gedachtes, dann aber doch manchmal nur ausbaufähig Erschaffenes. Eine zuweilen kraftzehrende Reise, die nicht immer zum Wunschort, aber doch zu einem Etappenziel führt. 

Eine ganz andere Kiste ist es, ein Thema als Kursinhalt zu fassen – heißt das doch, mich liebevoll darum zu bemühen, eine Vorgehensweise zu finden, die aus diesem Ritt durch Zeit und Raum einen Flügelschlag macht und die besten Tipps, Tricks und zielführenden Vorgehensweisen zusammenfasst und vermittelt – und das für eine bunte Mischung an Teilnehmenden.

Nie kann ich dabei die all Geduld, Hingabe und Übung an dich verschenken,  die in der Schaffung und Gestaltung von Figuren liegt, nie die Zeit und Mühe verkürzen. Ich kann dir nicht versprechen, dass deine Figur genau deinen Vorstellungen entsprechen wird, denn jedes Gesicht entwickelt sehr schnell ein Eigenleben. Vielleicht musst du erstmal Kontrolle abgeben, um zu sehen, was entstehen will um dir diese dann Schritt für Schritt, Figur für Figur wieder erarbeiten zu können.

Unter diesem Aspekt wird die mir oftmals gestellte Frage:“Wie lang brauchst du für sowas ( btw: SOWAS???)“ hinfällig und unbeantwortbar beantwortbar – denn das Rosenliebchen war plötzlich nach Stunden da….

Ich bin mit mir wieder ein Stück des Wegs gegangen – und vielleicht magst du im nächsten Kursjahr – ganz analog, live und in Farbe – ein bisschen mit spazieren. Noch flattern die Konzepte durch meine Gedanken – wir werden sehen…

Kleine Handwerksgedanken

Seit einiger Zeit sinniere ich nun schon über die neuen Filzkurse im nächsten Werkstattjahr 2024/25. Wie üblich richte ich mein Kursprogramm nach dem Schuljahr aus – die offenen Kurse starten im Herbst, die Angebote reichen meist bis Mai/ Juni. (Kurse für geschlossene Gruppen sind fast übers ganze Jahr bei mir buchbar)

In den letzten Jahren habe ich vermehrt auch Nadelfilzkurse angeboten, wir haben Figuren gebaut, Bilder gestaltet und Tiere gefilzt.

Unbestreitbare Vorteile von Nadelfilzprojekten: sie sind meist räumlich nicht so einnehmend, können leicht unterbrochen und zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt werden. Das Werkzeug ist kostenunintensiv, leicht zu beschaffen und die Gestaltungsmöglichkeiten sind unerschöpflich.

Ich persönlich liebe diese Vielfalt und den Einsatz verschiedenster Filznadeln, um aus einer Handvoll Wolle kleine Geschichten in Filz zu gestalten. So habe ich, unter anderem, diese Gestalt “ Im Moment“ zur Zeit der Obstblüte in diesem Frühling gefilzt.

Gerade in den letzten 3 Jahren habe ich mich den Großteil meiner Zeit der Arbeit mit der Filznadel gewidmet. Und tagtäglich lerne ich dazu.

Das Handwerk des Nassfilzens scheint, zumindest was hier sichtbar ist, etwas in den Hintergrund getreten zu sein. Projektplanung, Techniken, Durchführung und Finish ist meist platz- und zeitintensiv. Ich brenne nach wie vor dafür und arbeite oft bis Nachts an der Fertigstellung von Bestellungen oder ganz persönlichen Filzexperimenten.

Das Wissen um Fasereigenschaften und deren Zusammenspiel, Geduld und Sorgfalt beim Legen und Anfilzen, Kraft und Ausdauer zum Erreichen des angestrebten Fertigmaß, nicht müde werden zu Üben und zu Experimentieren mit Material und Techniken – das zeichnet für mich das Filzhandwerk aus.

Kurssample 2022

Diesem Aufwand will sich nicht unbedingt jede stellen und bevorzugt als Kursteilnehmerin das Nadelfilzen – und doch übt das Nassfilzen, die im besten Falle stabile und unlösbare Verbindung vormals loser, weicher Wollfasern, eine große Anziehung aus.

So wird das neue Programm bestimmt mindestens ein aufwändigeres Nassfilzangebot enthalten – als Einladung an all jene, die sich der Faser stellen wollen – nein: die sich ihrer eigenen Geduld und Gestaltungskraft stellen wollen, die Freundin der Faser werden wollen und am Ende ein Stück Filz mit nach Hause nehmen können, von dem nur sie selbst genau wissen, was alles an Fasern und ihnen persönlich drin steckt.

Also lasst mich noch ein bisschen überlegen – gerade beim Schreiben hatte ich eine schöne Idee….ich werde wohl gleich in die Werkstatt verschwinden und anfangen, dieser eine gute Form zu geben. Vielleicht gelingt es mir.

Frühlingsfrauen und Herbstgestalten

Gerade erst im Frühling angekommen möchte ich euch bereits heute auf einen Tageskurs im Figuren filzen hinweisen, der in Kooperation mit Roswitha Lüer von SinnBild Natur im September in Dietmannsried im Allgäu stattfinden wird. Der Titel ist „Herbstgestalten“

Du wirst ermutigt, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen und eine Figur zu gestalten, die den Herbst in all seinen Facetten repräsentiert. Von bunten Blättern bis hin zu Herbstfrüchten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dabei werden wichtige Techniken des Figurenbaus und der Proportionenverhältnisse vermittelt, um am Ende des Kurses eine wundervolle herbstliche Figur zu erschaffen. Mithilfe von Drahtgerüsten und inspiriert durch die reiche Herbstzeit, durch Geschichten für Groß und Klein oder auch durch eigene biographische Impulse werden wir schlichte, offene Figuren aus Wolle bauen.

aus der Ausschreibung

Ich würde mich freuen, die ein oder andere in diesem Kurs in kleiner Runde begrüßen und kennenlernen zu können. Auch wenn es noch fast zwei Jahreszeiten bis dahin dauert könnt ihr euch bereits jetzt bei Sinnbild Natur einen Kursplatz sichern.

Angeregt durch eine Vielfalt an Wollsorten, Farben und Fasern werden einzigartige Wesen zum Geschichten erzählen und Staunen entstehen. Diese herbstlichen Filzfiguren eignen sich perfekt für den Einsatz in der pädagogischen Arbeit, um Kindern und Jugendlichen die Vielfalt des Herbstes näherzubringen. Sie können auch als Dekorationen bei Natur- und Kräuterführungen zum Thema Herbst verwendet werden, um besondere Akzente zu setzen und dort auch als Erzählfiguren eingesetzt werden.

aus der Ausschreibung

Doch nun zurück in den Frühling, der uns nun endlich einhüllt in Licht und Wärme, in Farben und Düfte.

So entstanden an einem Aprilabend acht kleine Frühlingsfrauen. Sabine Ott in ihrer Glückskräuterei in Neukirchen vorm Wald empfing uns mit Apfel-Brennnesseltrunk und Schafgarbentee, zarte Wiesenblumensträuße auf den Tischen verleiteten zum frühlingshaften Gestalten.

Die Stunden verflogen – die Frühlingsfrauen waren geboren, brachten Erstaunen, Glücksgefühl und Freude.

So entfaltet jede Jahreszeit ihren Zauber. Diesen für sich in einer gefilzten Figur zumindest ein bisschen einzufangen ist gar nicht so schwer …

Filzkurse der letzten Woche

Die erste Märzwoche war gefüllt mit Kursabenden. So viele Frauen mit so vielen Filzprojekten in so kurzer Zeit – das hatte ich in dieser Fülle schon lange nicht mehr erlebt.

Los ging es am Freitag Abend mit runden, gemütlichen, dicken Sitzkissen – nicht gefüllt, sondern komplett durchgefilzt . Da braucht es Zeit, Geduld und Kraft – war vorhanden, gute Laune inklusive.

Den Montag Abend nutzten wir dann, um richtig praktische, voluminöse Filzmatten als Unterlage zum Nadelfilzen herzustellen.

Für die Oberfläche nutzten wir bunte Wollreste, die wir mit der Kardiermaschine wieder salonfähig machten. So wurde nicht nur ein ausgesprochen praktisches Zubehör für künftige Nadelfilzprojekte geboren sondern auch ein bunter Verwendungsgrund teils recht vernachlässigter Restwolle gefunden.

Tatsächlich hatten zwei dieser Matten, frisch getrocknet, bereits am Dienstag Abend schon ihren ersten Einsatz – im Kurs „Frühling mit Wolle malen“, für den ich mich die Tage vorher zur Vorbereitung gleich mal auf zwei Motive gestürzt habe, die für mich ganz persönlich mit Frühling verbunden sind.

Am Kursabend fand jede Teilnehmerin ihre Verbindung zum Frühling und es entstanden fünf ganz unterschiedliche Wanddekorationen rund um diese Jahreszeit.

Was als Farbflächenspiel begann wuchs über die Stunden zu lebendigen und vielfältigen Bildern – Faser um Faser um Faser.

Verschiedene Wollen ergaben verschiedene Oberflächen, jede Faser machte ihre Vorzüge, manchmal auch ihre Nachteile unmittelbar erfahrbar. Farben wurden kombiniert- denn Mischen macht Spaß und das Motiv um so viel lebendiger.

Und das alles ist nur eine von vielen Möglichkeiten, mit Wolle zu malen….

Am Mittwoch Abend dann war die Filzwerkstatt Augentrost – also ich – unterwegs und im Mitmach-Museum Nawareum in Straubing zu Gast. Zur Feier des einjährigen Bestehen des Museums war auch ein Filzabend Teil der Jubiläumswoche und da ging es vogelwuid zu.

Im ausgebuchten Kurs ( meldet euch das nächste Mal unbedingt gleich nach Ausschreibung an, wenn ihr dabei sein wollt) wurde Federvieh der bunten Art gefilzt – so lernten auch wieder einige Filzneulinge die Technik des Nassfilzens mit heimischer Wolle kennen.

Nach dem vierten Abend dachte ich mir: Ach, so könnte es wohl weitergehen ….noch immer habe ich nicht genug vom Filzen (und wer hier liest, der weiß wahrscheinlich, wie lange ich das nun schon tue – meine ersten Einträge hier stammen, glaube ich, von 2011). Die Begeisterung bleibt – und solltet auch ihr Lust auf einen gemeinsamen Filzabend bekommen haben findet ihr rechts die aktuellen Kurse, Anmeldemöglichkeiten (wenn nicht näher beschrieben einfach per mail an mich), die freien Plätze und vielleicht auch die Möglichkeit, nicht unbedingt nach Deggendorf fahren zu müssen. Im April bin ich in Neukirchen vorm Wald in der Glückskräuterei von Sabine Ott und im September bin ich im Allgäu in Dietmannsried bei Roswitha Lüer bei SinnBildNatur. In beiden Kursen werden jahreszeitliche Figuren entstehen. Nun arbeite ich aber erstmal am neuen Sortiment zum Verkauf im Stadelwerk in Regensburg ( direkt an der Steinernen Brücke) und auch ins Infohaus Isarmündung dürfen bald wieder ein paar Kleinigkeiten aus meiner Werkstatt zum Verkauf einziehen.

Bis dahin lasse ich mich Tag für Tag vom Frühling verzaubern – und entdecke im Kleinsten die wunderlichsten Dinge…

Auch euch wünsche ich diese Freude, Neugier und Zuversicht – denn nie bleibt alles gleich und der Frühling ist das allerschönste Beispiel dafür.

Der Lauscher

Könnt ihr es hören?

Auch wenn die Nächte noch frostig kühl sind – die Tage bringen Vogelgesang, Bächleinrauschen und Grashalmwachsen…

So scheint auch dieser Winter endlich – Frühlingsahnen

Vogelwuid

Im Rahmen der Aktionswoche zum einjährigen Bestehen des Hauses wird es am Mittwoch, 6.3.2024 im Mitmachmuseum Nawareum in Straubing vogelwuid

Aus robuster heimischer Wolle filzen wir einen Phantasievogel in Nassfilztechnik, welcher auf einen Stab gesetzt im Garten Platz nimmt und nützlichen Insekten Schutz vor Regen und Kälte spenden kann. Das Angebot ist auch für FilzanfängerInnen geeignet. An diesem Abend üben wir sowohl Hohlformfilz über eine Schablone wie auch Schnüre und Zapfen – alles zusammen ergibt dann 100% kunterbunte Vogellaune.

Anmeldungen werden direkt beim Nawareum entgegen genommen.

Figurenliebe

Vorfrühling

Über die Jahre sind so viele Figuren unter meinen Händen entstanden….viele aus meiner eigenen Laune heraus und noch mehr auf Bestellung für Kindergärten, Schulen, Bildungseinrichtungen oder auch Privatpersonen. Jede Einzelne bringt mich weiter auf meiner Reise durch die phantasievolle kleine Welt und lässt mich das Material Wolle immer neu austesten – ob nun in Nass – oder Nadelfilztechnik.

Viele Figurenkurse durfte ich bereits anleiten, in meiner Werkstatt und auch bei anderen Bildungseinrichtungen und Trägern sozialer Arbeit. (Noch habt ihr die Möglichkeit, euch für einen zweitägigen Kurs im Februar in der LVHS Niederalteich anzumelden – hier werden wir tief in die Wollwerkelei und die kleine Welt eintauchen)

Besondere Freude machen mir die kleinen und großen Figuren, die ich für die Naturschule MV in Mecklenburg- Vorpommern anfertigen durfte und immer wieder darf. Hier dienen diese nicht nur zur Dekoration des Schaufensters in Wismars Altstadt oder der Mitte während der Einheiten, sondern dürfen auch Ihren Teil in der Aus- und Weiterbildung von Natur- und Waldpädagoginnen beitragen. So entstehen immer neue Annäherungen an Jahreszeiten, Naturphänomene und andere wilde Themen, die in der Wald- und Naturpädagogik und vor allem in der Umsetzung dieser in der Gruppenarbeit jeglicher Ausprägung eine Rolle spielen.

Frühling

Figurenbau, und scheinen die Protagonisten noch so schlicht, erfordert Wissen um Material, Proportionen und Bauweise – und viel Übung und Einfühlungsvermögen. Es gibt so viele verschiedene Arten, sich einer Figur zu nähern – ausschlaggebend ist für mich die gewünschte Einsatzweise. So baue und verarbeite ich Figuren, die im Kindergarten als Erzählfigur zum Einsatz kommen auf andere Weise als Figuren, die im erzieherinnengeleiteten Puppenspiel, als Dekoration der Mitte in der Gruppe oder als Erzählfigur einer Lehrerin verwendet werden.

Sommer
Eichelhäherfrau

Offen dürfen sie sein, meine Figuren – offen für die neuen Geschichten und Gefühle derer, die sie mit ihnen zeigen, erzählen, hören und fühlen.

Schlicht dürfen sie sein – ohne Klimbim und vorgefertigter Ausstattung, bereit, einfach zu sein und zu unterstützen, nicht zu bestimmen.

Hummelmütterchen

Besonders im Gedächtnis und auch im Herzen geblieben sind mir die Kurse, die ich bei Maika Hoffmann im Rahmen der zweijährigen Ausbildung „Ganzheitliche Naturbildung“ der Naturschule MV in natura gegeben habe.

Nicht nur, dass der erste Kurs vor mittlerweile 3 Jahren meine erste Reise nach Mecklenburg- Vorpommern, ins schöne Wismar und die angrenzende Umgebung war. Die Atmosphäre innerhalb der Menschen, die hier für ihre Fortbildung im Rahmen der Umweltbildung zusammen kommen ist eine ganz spezielle.

Liebevoll, lustig, kritisch hinterfragend, wissbegierig, phantasievoll, eifrig und achtsam – so beschreibe ich die Stimmung in den Kurseinheiten, in denen die Teilnehmerinnen ihre Figur in Bezug auf ihr ganz persönliches Naturthema in ihrer Ausbildung gestalteten.

So entstanden auch im Sommer 2023 inmitten von Wald, Wiesen und Wasser einzigartige Wollwesen, gebaut mit Herz und Verstand. Mögen sie die Figurenbauenden lange begleiten in ihrer so wichtigen Arbeit.

Gruppenbild der Naturwesen Kurs 2023

Momentan bin ich bereits wieder beschäftigt mit der Anfertigung kleiner Waldmeisterchen (ich habe darüber im letzten Jahr hier erzählt.

Auch, wenn man nicht in Mecklenburg- Vorpommern wohnt gibt es bei der Naturschule MV in-natura die Möglichkeit für Mitarbeitende in Kitas, Kindergärten, Schulen oder anderen sozialen Einrichtungen, aber auch für alle interessierten Einzelpersonen, sich im Bereich Natur- und Waldpädagogik qualifiziert und zertifiziert auch online fortzubilden. Das ist nun Werbung (denn gute und ernst zu nehmende Weiterbildungen gibt es nun mal nicht umsonst) jedoch unbezahlt, unbeauftragt und aus tiefer persönlicher Überzeugung.

Nun schicke ich euch in eine neue Woche vorfrühlingsahnungsvollen Winters – der bald mal Platz machen darf, von meiner Seite aus….Geduld, Geduld…

Kursrückschau

Sockenmäuse – und davon doch so einige…

In ca. 3 Stunden Arbeit in einem Mix aus Nass- und Nadelfilz entstanden diese kleinen Weihnachtsdekorationen, Stück für Stück und Schritt für Schritt. Gearbeitet haben wir – wie so oft – mit heimischer Bergschafwolle und Resten an Strangmerino für die Ringel der Ringelsocken.

So konnte am Ende des Abends diese Bande die Werkstatt unterm Dach verlassen. Ebenso wie alle meine eigenen Sockenmäuse, die allesamt vor dem Fest in verschiedenste Destinationen abreisten, um sich um Weihnachtsfreude und Plätzchenkrümel zu kümmern.

Wie ich auf die Idee mit den Socken kam….? Vielleicht hat sie die ein oder andere erkannt. Für die Winterausgabe 2022 der Zeitschrift Holunderelfe hatte ich eine Anleitung für eine bunte Girlande geschrieben.

Und diese fiel mir beim Nachdenken über neue Kursangebote mitten im Sommer in die Hände – so zogen dann die Sockenmäuse, übrigens der letzte Kurs des alten Jahres, ein. Sie machen mir selbst soviel Spaß, dass es sicher bald neue Mausegesichter hier bei mir geben wird.

Traditionell startete das Neue Jahr mit einem Glückskurs

Ein bisschen Glückswichtelei kann doch jede brauchen – und auch das Wissen, wie in sehr intuitiver Weise eine Figur mit Beinen ensteht, ohne dass dabei ein fertiges Gerüst umwickelt wird.

Am nächsten Samstag warten die Tische bereits auf eine ordentliche Portion Wolle, Wasser und Seife, wenn sie sich dann mit Handpuppen bevölkern werden.

Ich habe heute schon mal mit einer Schneckenfreundin begonnen – Schneckengrüße gehen raus!