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Rückblick Teil 1

Wie – es ist schon wieder Dezember???? Habe ich nicht erst Mengen von Locken unterschiedlichster Herkunft gefärbt??? Den Vergiss-mein-nicht nach zu schließen ist das wohl nun schon eine Weile her – gebraucht habe ich sie nun für all die Mobiles und Kränze, die ich mit frischem Wollwiesengrün bestückt habe, um sie mit auf den Zeughausmarkt nach Lindau zu nehmen – aber dazu komme ich erst im Teil 2. Soviel gibt es zu zeigen…..

In der Durchsicht der letzten Kursbilder des Jahres möchte ich die Ergebnisse einiger Kurse hier zeigen – Werke von Filzneulingen sind ebenso vertreten wie die Stücke bereits erfahrener Filzerinnen.

So entstanden u.a. bunte Schlauchschals – dieser Kurs wird am Samstag,  6.Oktober 2018 in der Landvolkshochschule Niederalteich  erneut von mir angeboten und ist auch für Nunofilzneulinge gut geeignet, sich ein schmeichelig-weiches Halswärmerle zu filzen.

Mehr Legearbeit als anfangs vermutet – aber mit opulenten Ergebnissen wartete der Kurs „Rüschenschal“ auf.

Ja – das alles sind Kursergebnisse. Wunderschön sag ich! In all die Doppelrüschen gehüllt kann der kalte Winter nun kommen – oder auch ein festliches Dinner mit passendem Accessoire.

Gerne würde ich auch die Schätzchen anderer Abende zeigen – da waren wohl die Finger immer zu nass zum Fotografieren. Wer möchte schickt mir noch Bilder seiner Kursergebnisse – dann bekommen sie hier einen würdigen Platz.

Nach einem schönen Marktwochenende in Lindau sind alle Koffer nun bereits wieder verräumt  – 

wobei dieser hier fast leer zurück in die Werkstatt kam – hmmm….ich glaub, das Fröschchen fühlt sich ein bisschen alleine – mal sehen, was ich tun kann – denn : Weihnachten so ganz allein geht doch auch nicht…

Rückblick Teil 2 folgt!

 

 

 

Einblicke

Zwei Taschenkurse a zwei Abende fanden in der letzten Woche statt. Beim „Filzshopper 3D“ bot die große Fläche allerhand Platz für Spielereien mit Reservierungen

Außer der Reihe entstand hier auch eine runde Hohlform mit einigen 3D- Elementen

Am Abend „Wunschtasche“ filzten fünf erfahrene Filzerinnen nach ihrem Gusto. Gedanken bereitete die Erdbeertasche, die in keinem Fall flach werden sollte und eine praktikable Aufhängevorrichtung besitzen sollte – also filzte ich im Vorfeld eine Minimustertasche zur besseren Vorstellung

Neben Rohwollpusteblumenspielereien

entstanden ebenfalls drei große kräftige Shopper – auf zum nächsten Erntemarkt würde ich sagen!

Es kostet einiges an Legesorgfalt und Kraft, die Auslegemaße zu robusten Taschen zu verfilzen – mich freut es jedes Mal, wenn solch schöne Stücke nach schweißtreibenden Stunden die Werkstatt verlassen.

 

 

 

 

Gedankenort

Einen Abend Zeit

und aus vielen bunten Fasern entsteht eine Hülle für einen Gedankenort

mit vielen guten Gedanken mögen eure Tage gefüllt sein – aus denen viele gute Werke entstehen können. Oder:

Einfach mal machen, was man denkt – könnte doch gut werden….

Kleiner Rückblick

Gerne möchte ich an dieser Stelle einen kleinen Rückblick auf die Kurse kurz vor und kurz nach den Sommerferien geben – viel zu schade wäre es, diese Ergebnisse im Dateiengrab verschwinden zu lassen.

Die Gartenwichtel traten quasi in der Herde auf –

ebenso wie ein Schwarm komischer Kauze

freudig beäugt durch die anwesenden Werkstattbewohnerkauze

Am Abend unter dem Thema „Gartensonne“ entstanden wilde Sonnen, gezackt und rund, bunt und naturfarben, mit Glasnuggets, welche die echte Sonne einfangen und spiegeln

Erst vor kurzem filzte eine Gruppe diese geschmeidigen Warm-am-Arm-Stulpen mit verschiedenen Stoffe und Borten

– ein Paar passend zu einer zuvor gefilzten Tasche

An manchen anderen Abenden habe ich habe das Fotografieren einfach vergessen – in dieser mittlerweile so bildreichen Welt …..wenn die Hände aktiv und nass sind ist es beizeiten schwer, ein Gerät richtig zu bedienen – na und? Was bei den meisten Teilnehmerinnen bleibt sind die Fasern an der Hand, vom Filzen saubere Beeren-Pflückhände, ein erweiterter Zugang zum Filzhandwerk, ein neues, selbst geschaffenes Lieblingsstück – und die Erinnerung an einen arbeitsreichen und lustigen Abend. Denn zum Lachen braucht man keine Kamera…

Bergschaf

Momentan sind Bergschaf und Steinschaf meine Wonnewollen –

ich liebe die Melierung, die Stabilität, den Griff und den Duft – auch im nächsten Programm werden diese Wollen wieder vermehrt zum Einsatz kommen. Nachdem der letzte Kurs des Jahres in der letzten Woche viele bunte Gartenwichtel aus der sommerlich warmen Werkstatt entließ ist das neue Programm fast bereit zum Versand –

– dann kann es  ab September wieder los gehen!!!…..wenn vom Bergschaf bis dahin noch was übrig bleibt……   😉

Der Schneck

Zwei Kursabende in Schneckenlaune – und was geschah zum krönenden Fotoabschluss?

Eine der Kursteilnehmerin hatte mich mit einem ihrer frischen Kopfsalate aus dem eigenen Gewächshaus bedacht – den ich als Fotokulisse für das Gruppenbild unschlagbar fand. Aber was fand sich da noch zwischen den saftigen grünen Blättern?

ungeplant Augentrosts next Topmodell – mehr als unschlagbar…

nach dem Shooting natürlich adäquat gerettet und in die Löwenzahnwiese am Haus gesetzt –

was für ein Schlußkracher für zwei verspielte Abende – genug Inspiration für das nächste Handpuppenspiel mit Schneck

Schlagendes Argument

für den Frühling…..!

Allerlei Getier

Verrückte Hühner aller Couleur

und verlockende Schäfchen mit Fellchen aus gotländischem Pelzschaf, Mohair, Alpaka, Bergschaf, Spelsau….

verließen in Herden die Werkstatträume – fest gewalkt und gut durchgeschleudert…!

Da können die Gartenwichtl nur freundlich hinterher winken – schnell noch zwei aufs Bild gebannt,

denn der grüne Wiesenwichtl ist schon wieder weiter gewandert….am 30.5. sind noch ein paar Plätze im Kurs frei – wer noch einen Schäfchenhirten oder einen Huhnbewacher oder einfach nur einen fröhlichen bunten Gesellen filzen möchte.

Winterloch

Fünf Frauen – fünf Winterlochgitterschals…

und: wie so oft lohnt es sich, viel Aufmerksamkeit und Geduld in die Ausarbeitung der kleinen Kleinigkeiten zu stecken –

alle Mühen wert!

zaubern

Zum Schal filzte ich in den Tagen zwischen den verschiedenen Kursen einen passenden Cacheur in Wunschfarben

so ganz weiß-rosa konnte und wollte ich allerdings nicht bleiben – ich finde die Kombination verschiedener Töne, Farben und Muster einfach spannender. So treffen sich Chiffon, Pongeeseide und Baumwollmousseline, industriell und von Hand bedruckt. Die Oberfläche  ist zurückgesetzt ruhig bis auf ein paar freche Blubbs, ein bisschen Durchsicht und die gewünschten Blütchen….

so kann das Twinset bald auf die Reise gehen

passend zu den ersten Frühlingsahnungen – die hier momentan von tiefen Frostemperaturen – allerdings bei strahlendem Sonnenschein – auf Eis gelegt sind. Nach dem nun schon mal das Rosa  in all seiner Pracht auf dem Tisch lag (was bei mir gar nicht allzu oft vorkommt ) entstand noch dieser Schal aus kleinen gepatchten Seidenresten – teils mit Pflanzendruck (Storchenschnabelblütenstände – passend zum Zauberhaften…) teils völlig ungefärbt, auch Seidenstoffkanten und kleinste Glitzerreste fanden ihren Platz

irgendwie ist es für mich immer noch ein Zauber – wie aus so vielen kleinen Stückchen ein Großes wird…also: weiterhin NICHTS wegwerfen, nicht das kleinste Fitzelchen Seidenstoff und Glitzerkram – vielleicht trägt es mal eine Fee…