Advenire

In 2 Wochen werde ich mich mal wieder auf den Weg nach Lindau zum Zeughausmarkt machen – nach einem ereignis- und arbeitsreichen Filzjahr. Auch wenn in diesem Jahr noch ein Filzkurs im Dezember auf mich wartet ( Krippenfiguren aus Wolle gewickelt – noch sind ein paar Plätze zu haben) markiert diese Veranstaltung für mich doch das Ende des Werkstattjahres. So stehen dann noch einige Weihnachtsaufträge auf der Agenda – eingehüllt vom Jubel und auch Trubel der Adventszeit. Diese genieße ich übrigens sehr gerne und halte wenig vom inflationsmäßig verbrauchten Ausdrücken wie „Weihnachtsstress“ oder „stressigste Zeit des Jahres“. Ich liebe es, für die Menschen Geschenke zu suchen und herzustellen, die mir am Herzen liegen, abends zu backen, zu oft zur Post zu gehen, da ich immer noch jemanden nicht bedacht hatte und mich zuhause in einem Chaos von bunten Bändern und Papieren einzuigeln und Schokolade zu essen.

Bis dahin bin ich hier in meiner Werkstatt zu finden

wo derzeit viele kleine Gestalten das Licht der Welt erblicken.

So sind die Tage gefüllt mit filzen und die Abende um zu nähen, zu sticken, zu nadeln und zu packen – Stück für Stück mit ganz viel Liebe. Womit sich auch der Kreis zu meinen Gedanken zum Advent und zum Jahresende wieder schließt, wenn eines meiner Werkstücke unter dem Baum wieder Freude bringen darf für andere, mir völlig unbekannte große oder kleine Menschen – schön.

 

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