Happy

– das bin ich in und mit meiner Arbeit. Die letzten Kursabende haben mir wieder gezeigt dass ich den richtigen Weg mit meiner Filzwerkstatt gehe.

Die Kieselsteintaschen sind – trotz oder gerade wegen- des erweiterten Arbeitsaufwands echt toll geworden. Das Farbspektrum zeigt, dass beim Filzen wenig bis gar nichts unmöglich in Sachen Farbkombination ist und Mut zur Farbe belohnt wird.

Wer selbst sein Handwerk oder seine Kunst in Kursen weiter ( und auch preis-) gibt kennt was ich meine:

In all den Vorbereitungen sprich im Material ausprobieren und sortieren, im Themen konzipieren, Recherchieren, Adaptieren (und sonstigen …TIEREN…) steckt bei mir sehr viel Herzblut. Kurse sind für mich dann gelungen, wenn die Teilnehmer entspannt (aber gerne mit roten Ohren), glücklich und mit neu erworbenen oder verfestigten Kenntnissen und Fertigkeiten nach Hause gehen. Das kann dann geschehen, wenn die Kursthemen und deren Vermittlung die Bedürfnisse, die Neugier aber auch das Vermögen der Kursteilnehmer trifft und der Lehrer bereit ist, sein Wissen in respektvoller, fordernder und offener Weise mit den Lernenden zu teilen. Dazu bedarf es meiner Meinung nach viel der oben genannten Tätigkeiten von Seiten des Referenten, zudem Zeit und Erfahrung, dazu Reflexion, Geduld und gute Laune.

Da gibt es Zeiten, die auszuhalten sind – wenn eigenes Schaffen in den Hintergrund rückt. So tragen meine Filzereien gerade die  Spuren der momentanen oder zukünftiger Thematik  und schaffen es oft nicht selbstbewußt in den Vordergrund, da sie für mich nur ein Sinnbild meiner Beschäftigung mit den einzelnen Themenbereichen darstellen.

Abschalten kann ich momentan (oder schon längere Zeit) am besten – völlig ökonomisch losgelöst – beim Färben und Drucken mit Naturgut.

Es begeistert mich, die Farben so unmittelbar vor meinen Augen sich entwickeln zu sehen – und auch wenn einige Engelskleidchen für den Lindauer Zeughausmarkt am 1. Adventswochenende mit in den Avocadotopf wandern steht nicht irgendeine Produktionslinie von Adventswaren sondern Lust und Laune im Vordergrund. Schön ist es, mit jeder Aktion dazu zu lernen und seinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Dieser – und auch der immer wieder neu entflammbare Wille, Neues auszuprobieren und zu lernen – kommt dann auch wieder dem Kursgeschehen zu Gute, denn: Wer immer in der gleichen Suppe fischt, wird irgendwann eine Diät machen müssen…..

und: für eine Filzdiät bin ich (noch) nicht bereit – zu süß ist die Verlockung……

 

 

 

 

3 Kommentare

  1. avatar Els sagt:

    Schöne Kurse Delia !

    Ich liebe deine Kieselstein Schüssel !!!

  2. avatar Stefanie sagt:

    Liebe Delia,
    ja, die liebe Arbeit! Und auch, hurra die liebe Arbeit! Ich freue mich über deine Gedanken! Liebe Grüsse, Stefanie.

  3. avatar Anu sagt:

    Liebe Delia, ach, das war eine schöne Überraschung, dein Kommentar auf meinem so vernachlässigtem Blog. Hab ganz herzlichen Dank für dieses virtuelle Schulterklopfen, das hat mir so gut getan! Meine Hände sind des Schaffens müde, daher dieser Stille bei mir..jeder Handgriff muss nun überlegt und „sinnvoll“ sein; ein Jammer- doch versuche ich, fröhlich zu bleiben und mich an anderen Dingen zu erfreuen. Und ganz, ganz langsam wird es auch besser; wer weiß…Herzliche Grüße und alles Liebe, Anu

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