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Gladys und die komischen Vögel

Lang ist`s schon wieder her – im April besuchte ich den Kurs bei Gladys Paulus  aus UK in Oberot und traf dort allerelei (filz-)verrücktes Volk aus der ganzen Republik- eine wunderbare und arbeitsreiche Woche! So machte ich nicht nur persönliche Bekanntschaft mit Frau Parallelfunk und ihrem Vogel  (siehe oben links – noch mit Lockenwickler und Maulkorb…), sondern unter anderem auch mit Gästen aus dem fernen Amerika (was mir auch den Besitz wunderbar weicher fast karamellfarbener handkardierter Romneywolle von Kamis Farm in Alabama bescherte – danke dir nochmal!)

Mit viel Plan, Genauigkeit und einem großen Erfahrungsschatz führte uns Gladys durch die Woche – und die war rein handwerklich und auch gestalterisch nicht von schlechten Eltern….da war Fleiß und Durchhaltevermögen durchaus von Nutzen! Stolze 1068g wiegt mein fertiges Hornvogelvieh im trockenen Zustand….

Die Vielfalt der Ergebnisse allein spricht für dieses tolle, unaufgeregte und sympathische Kursleiterin und Künstlerin –

und natürlich unser aller Schaffenskraft!

Doch jetzt halt ich mal besser den Schnabel ….

und schreibe weiter am neuen Werkstattprogramm……

 

Gehalten und Getragen

…und noch eine Ausstellung:

Mein Beitrag zur Filzausstellung des deutschen Filznetzwerks

„Gehalten und Getragen“ heißt „Obacht“

–  ein wundersames Ei – was wohl daraus schlüpfen möchte?

Mehr über diese Ausstellung könnt ihr HIER erfahren – ebenso ist hier auch der Ausstellungskatalog erhältlich (Foto: Filznetzwerk.e.V.)

oder sie natürlich gerne besuchen

Ausstellungsort: Kulturstiftung Marienmünster
Abtei 3
37696 Marienmünster

Geöffent bis 01.05.2018
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag – 11.00 – 18.00 Uhr

 

Froschimania

1 Froschi

2 Froschis

viele Froschkönige (leider nicht alle…) sind hier aufs Bild gehüpft – und die grünen Kerlchen werden uns auch weiter begleiten

Am Freitag, den 3. August werden sie uns beim Kinderfilznachmittag des Ferienprogramms im Infohaus Isarmündung um die Ohren hüpfen…

oder in einen der vielen Biotope…da werden wir schön aufpassen müssen!

Frühlingsahnung

Die Kälte beißt in die Wangen und klirrt uns nachts ein Schlaflied – und doch ….doch kann ich sie sehen….und sie sind nicht alleine…

Fingerverspielt

Immer wieder rappelt`s im Karton, wenn ein paar Mädels und Bübchen, Gartenwichtel oder Schnecken zu ihren neuen Spieler und Spielerinnen reisen

Gute Reise – und bleibt verspielt!

ach menno…

….Hausarbeit…..

Tragbar

Meine Proben waren mini mit ihren 12-15cm Durchmesser – an den beiden Kursabenden ging es dann aber in die Vollen…Für Zeitungen, Wollvorräte oder auch Nüsse sollte genug Platz geschaffen werden…

Nach dem Verbrauch von insgesamt mehr als 3 Kg Wolle präsentierten sich die entstandenen Gefäße als Großraumwunder

Mein Tisch ist 2m lang – so kann man sich die Grundflächen denken. Ich freue mich auf die nächste Schursaison  – Heidschnucke ist jetzt wirklich aus…nur noch kleine Reste wanderten auf den Pott, dafür um so mehr Alpaka vom Alpakahof Schreiber und gotländisches Pelzschaf .

Beim Küchenvorräte aussortieren wanderte dahingegen so manche alte Serviette in den Gewürze- oder Teetopf – echtes Küchenfärben eben. Manches Gewürz musste aufgrund seines Alters weichen – aber so blieben mir zumindest die leuchtenden Farben ( hier: Kurkuma, Matcha) erhalten.

Ansonsten experimentiere ich etwas mit Formen und Texturen – einige Ausstellungen würden auf Beiträge warten – mal sehen, was sich so termingerecht aus der Werkstatt schleichen will – ich bin mir da noch nicht ganz sicher…..

Wer auch gerne mal 2 Abende am Thema Nunofilz experimentieren wollen würde – für den Kurs am 22. & 23.3. sind noch Plätze frei. Hier wird ein luftiger Nunofilzschal in Verbindung mit Seide entstehen – willkommen sind auch Neulinge im Filzhandwerk.

 

Glückspilz im Glas

Gerne setze ich zum Anfang des Jahres einen kleinen symbolischen Glücksbringer ins Programm – dieses Jahr nadelten sieben Frauen ihre Glückspilze im Glas. Noch ungewohnt für manche – dieses mal komplett trocken. So standen Filznadeln verschiedener Stärken und tausenderlei unterschiedliche Wollreste und Garne zur Verfügung, um sich gemütlich in aller Ruhe dem Pilzfilzfieber hinzugeben.

Vereinzelt mit Naturmaterial ergänzt möchte ich hier keinen einzigen vorenthalten – zu reich war die Pilzbeute an diesem Abend. Ob dick oder dünn, bunt oder schlicht, bewohnt oder en nature – alles war vertreten.

Neben handgefärbten Locken kamen auch Moorschnuckengrannen oder Alpaka zum Einsatz – Wolle wurde zu Wurzeln gerollt, Details durch Stickerei hervorgehoben, Pailetten aufgebracht….spielen, spielen, spielen….

Viel Freude an den kleinen Dingen  wünsche ich euch weiterhin.

 

 

Ausblick

Viele Wochen voller Geschäftigkeit, Mühen und Ausdauer sind vergangen bis das Jahr 2017 nun zu Ende gegangen ist. Aber auch viel Zeit – Zeiten voller Gemeinsamkeit mit Freunden, Zeiten der Entspannung und der Lebensfreude, Zeiten der Trauer, Zeiten der Dunkelheit und des neuen Morgens waren mir geschenkt, manches auch ungebeten gegeben.

Ich wünsche euch allen ein neues Jahr voller erlebnisreicher Zeiten –
auf dass ein Glücksbäumchen mit vielen goldenen Blättern in euch wachsen darf, dass auch mal Zeiten der Trockenheit wacker überstehen kann, um danach nur um so üppiger auszutreiben.

Rückblick Teil 2

10 Jahre Zeughausmarkt auf der Lindauer Insel – schon mal dort gewesen????

Wer hier des öfteren liest weiß, daß ich fast jedes Jahr meine Koffer packe und auf dieser herzwärmenden Veranstaltung ausstellen darf – wieder mal ein großes Danke an das nun vergrößerte Organisationsteam von der Handlung, einem Lädchen auf der Insel mit allerlei Kunsthandwerk und liebevollen Handarbeiten – schon mal dort gewesen?????

Am Samstag habe ich es sogar – fast pünktlich – geschafft, zu Fuß auf die Insel zu gehen – auf alten Pfaden quasi. Vorbei am kleinen See, auf dem wir früher Schlittschuh gelaufen sind

über den Kinderspielplatz am Entenfütterplatz (bestimmt verboten heut zu tage) unter den alten Bäumen vorbei, die auch mir schon beim Rutschen zugesehen haben

vorbei am Milchpilz, wo es früher für mich zwar keinen Glühwein, aber bestimmt den einen oder anderen Lutscher oder ein Eis gegeben hat

vorbei am Diebsturm und der Peterskirche

hin zum Zeughaus, wo mich alljährlich alle Mäschkerle in ihren Hääs empfangen – vor den Pflasterbutzen hatte ich übrigens immer ordentlich Angst….

Hier endet – wie fast schon traditionell – die Bilderreise. Kaum betrete ich nämlich das Zeughaus ist die Kamera vergessen – zu heimelig, geschäftig und wiedersehensvoll ist die Atmosphäre dort – Jahr für Jahr. Näheres gibt es hier zu lesen – und im nächsten Jahr ist Lindau am 1. Adventswochenende doch sicher eine Reise wert….oder?!